Amalgamfüllungen ab 2025: Was Patientinnen und Patienten in Berlin wissen sollten
Seit 2025 gilt in der Europäischen Union eine weitreichende Einschränkung für die Verwendung von Dentalamalgam. Hier erfahren Sie, was sich geändert hat, welche Alternativen es gibt und wann ein Austausch sinnvoll sein kann.
Warum spielt Amalgam ab 2025 kaum noch eine Rolle?
Die EU-Regelung verfolgt das Ziel, den Einsatz quecksilberhaltiger Materialien zu reduzieren und langfristig auf moderne, metallfreie Alternativen umzusteigen. Amalgam war über Jahrzehnte sehr bewährt, wird nun jedoch schrittweise ersetzt.
Intakte Amalgamfüllungen müssen in der Regel nicht vorsorglich entfernt werden. Entscheidend ist der individuelle Befund.
Müssen vorhandene Amalgamfüllungen ersetzt werden?
In der Regel nein: Intakte Füllungen bleiben bestehen
Solange eine Amalgamfüllung …
- dicht ist
- keine Beschwerden verursacht
- funktionell stabil bleibt
… besteht meist kein medizinischer Grund, sie zu entfernen. Wir prüfen im DENTALOGICUM individuell, ob ein Austausch sinnvoll ist.
Wann ist ein Austausch medizinisch sinnvoll?
Ein Ersatz kann notwendig werden bei:
- neuer Karies unter oder neben der Füllung
- Lockerung oder Rissbildung
- Schmerzen, Druckgefühl oder Temperaturempfindlichkeit
- ästhetischem Wunsch nach einer metallfreien Lösung
Moderne Alternativen zu Amalgam
Die Auswahl hängt u. a. von Zahnposition, Kaubelastung und dem individuellen Befund ab.
Komposit (zahnfarben)
Ästhetisch · sehr gute Haltbarkeit · häufig Kassenleistung (je nach Indikation)
Keramik-Inlays/Onlays
Besonders langlebig · farbstabil · ideal bei größeren Defekten
Hybridmaterialien
Kombination aus Keramik/Komposit · robuste Lösung mit hoher Ästhetik
Glasionomer (situativ)
Für bestimmte Indikationen · teils als temporäre Lösung geeignet
Individuelle Beratung
Wir beraten Sie gerne persönlich und finden gemeinsam die passende, sichere und ästhetische Lösung.